Erdbeeren sind einfach lecker. Aber wer sie selbst im Garten züchten möchte, hat es nicht einfach. Die Pflanzen sind anfällig für Pilzkrankheiten und haben großen Durst. Voraussetzung für einen guten Ernteerfolg sind die richtige Pflege und der richtige Standort. Je sonniger der Platz im Garten ist, desto süßer werden die Früchte. Zudem sollten Erdbeeren an einem eher windgeschützten Platz wachsen.

 


Erdbeerpflanzen wollen ein Bett aus Stroh

Grauschimmel ist die häufigs­te Pilzkrankheit (siehe Bild) an Erdbeeren. Gan­ze Bestände kann der Pilz ver­nich­ten. Da er für seine Ent­wick­lung eine feuchte Umgebung benötigt, sollten Sie für Trocken­heit im Erd­beer­beet sorgen. Wenn die Früchte langsam heranreifen und sich gen Boden neigen, sollte der Boden daher mit einer Schicht aus Stroh bedeckt sein. Das schützt die Erdbeeren vor Feuchtigkeit und fördert den Reifeprozess.

Erdbeermehltau

Grauschimmel

 

 

 

 

 


Vielen Pflanzen tut es nicht gut, wenn ihre Blätter nass werden (siehe Bild). Denn das bietet Pilzkrankheiten optimale Entwicklungsbedingungen. Die Erdbeerblüten und die Früchte sollten beim Gießen nicht zu nass gemacht werden. Gut ist es, wenn das Wasser nur an den Erdbereich über die Wurzeln kommt. Grundsätzlich müssen sie während der Wachstumszeit viel gegossen werden.

Rot- und Weißfleckenkrankheit


Durch den Strohmulch bleiben die Früchte sauber und können nach dem Pflücken ohne abwaschen verzehrt werden. Das ist vorteilhaft für den Geschmack.

Nach der Ernte der leckeren Erdbeeren kann das Stroh in den Boden eingearbeitet werden. Der Vorteil für sandige Böden: der Wasserspeicher im Boden wird höher. Der Vorteil für lehmige Böden: der Boden wird lockerer und luftiger. Das hilft nicht nur den Erdbeerpflanzen in der kommenden Saison.

Erdbeerpflanze mit Stroh

gesunde Erdbeeren

 

 

 

 

 

 

 


Pflanztipp für Erdbeeren:

Um eine erfolgreiche Erdbeerernte im nächstes Jahr zu bekommen, müssen die Pflanzen zwischen  Juli und August gesetzt werden. Gut ist ein vollsonniger und windgeschützter Standort, Erdbeeren kommen aber auch im Halbschatten klar. Das Pflanzloch hebt der Hobbygärtner so tief aus, dass die Wurzeln gut Platz finden. Es wird mit Kompost aufgefüllt, oben gut angedrückt und gewässert. Wer mehrere Erdbeerpflanzen setzt, hält dazwischen einen Abstand von rund 30 Zentimetern ein. Wichtig: Die Pflanze darf in der ersten Zeit nicht austrocknen.


Wissenswertes zur Erdbeere:

Erdbeeren sind eigentlich Nüsse:  Es handelt sich bei den Früchten nicht um Beeren, sondern Botaniker zählen die Erdbeeren zur Sammelnussfrucht. Das Fruchtfleisch gilt als Scheinfrucht, und die eigentlichen Früchte sind die winzigen Nüsse außen an der Erdbeere

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Ihr Pegasus-Team

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